Ein Essay über anatomischen Reduktionismus und systemisches Bewegungsverständnis
Von Florian Ferger
Neulich hörte ich auf der Fahrt nach Leipzig einen Yoga-Podcast. Zwei Anatomie-Nerds sprachen darüber, wie man eine Vinyasa-Sequenz anatomisch „korrekt“ aufbaut. Welcher Muskel in welcher Reihenfolge aktiviert werden muss. Wie man asanas in kleinste Einheiten zerlegt. Welche biomechanischen Details man beachten sollte, damit die Transitions „sicher“ sind.
Ich wurde zunehmend unruhig. Nicht, weil das Gesagte falsch war (die beiden hatten ein erstaunliches Fachwissen im Hinblick auf Anatomie!) – sondern mir im Laufe des Podcasts immer unklarer wurde, ob ihr Wissen wirklich zu besserem Yoga-Unterricht führt. Wir unterrichten hier gesunde Menschen in Gruppenstunden. Keine Physiotherapie. Kein Einzelunterricht. Und selbst wenn – hilft dieses detaillierte Anatomie-Wissen wirklich?
Diese Frage beschäftigt mich seit einiger Zeit. Denn ich beobachte einen Trend, der sich zunehmend durch die Yoga-Szene zieht: die Forderung nach immer mehr anatomischem Wissen. Yogalehrer:innen sollen jeden Muskel kennen, die korrekten Antagonisten benennen können, wissen was Dorsalextension und Lateralflexion bedeutet. Als wäre mehr anatomisches Wissen automatisch besser.
Aber ist es das wirklich?
Das Problem, das dahintersteht
Ich will das echte Problem nicht kleinreden. Yogaverletzungen sind real. Unterer Rücken, Handgelenke, Schultern, Knie – das sind die vier klassischen Verletzungsmuster, die ich seit Jahren immer wieder bei vielen Schüler:innen beobachte. Und ich kenne zwei der vier Standard-Probleme aus eigener Erfahrung. Besonders meine Knie haben mir lange zu schaffen gemacht.
Und ja, klassische Asanas sind komplex. Viele von ihnen sind nicht für jeden Körper geeignet. Besonders die repetitiven Transitions („ausatmen Chaturanga, einatmen aufschauender Hund“) in Vinyasa und Ashtanga halte ich für problematisch, wenn sie nicht korrekt und mit zu vielen Wiederholungen ausgeführt werden. Das ist ein echtes Sicherheitsthema.
Die Frage ist nur: Ist die Antwort darauf wirklich noch mehr anatomisches Detail-Wissen?
Anatomischer Reduktionismus: Das falsche Werkzeug
Ich nenne es anatomischen Reduktionismus: den Versuch, eine komplexe Ganzkörperbewegung auf das Zusammenspiel von zwei, drei Muskeln herunterzubrechen.
Das Problem dabei: alle Yoga-asanas sind Ganzkörperübungen. Wenn ich eine Ganzkörperübung mache, sind im Prinzip alle Muskeln beteiligt. Nicht nur zwei oder drei. Alle! Die Komplexität dieser simultanen Aktivierung können wir nicht annähernd erfassen – geschweige denn im Unterricht vermitteln. Noch viel komplexer als statische asanas aber sind die Übergänge zwischen den asanas (transitions), wie sie in den heute so beliebten dynamischen Yogastilen extensiv praktiziert werden.
Nehmen wir ein simples Beispiel: den Psoas. In meiner Ausbildung lernte ich, dass der Psoas bei den meisten Menschen verkürzt ist, weil wir zu viel sitzen. Klingt plausibel. Später hörte ich, der Psoas sei oft zu lang, weil wir mit aufgerichtetem Becken stehen und das Becken nach vorne schieben. Klingt auch plausibel. Oder anders: Der Psoas ist zu schwach. Der Psoas ist verspannt.
Was stimmt denn nun?
Die Antwort ist: Der Psoas (der ja eigentlich aus zwei Muskeln besteht, aber natürlich nur im komplexen Zusammenspiel mit vielen weiteren Muskeln wie Iliacus, Rectus femoris, Obliquus internus/externus, transversus abdominis etc.pp. überhaupt in Aktion tritt) ist bei vielen Menschen schlicht dysfunktional. Er kann im Zusammenspiel mit vielen weiteren Muskeln seine biomechanische Funktion nicht mehr optimal erfüllen. Das Problem heißt Bewegungsmangel. Menschen bewegen sich nicht mehr, und wenn, dann ungünstig und unterkomplex, d.h. sie nutzen die Bewegungsmöglichkeiten unseres Beckens bei weitem nicht aus. Der Psoas – und mit ihm viele andere Muskeln – funktionieren nicht mehr richtig.
Die Lösung? Bewegung. Punkt.
Nicht „Psoas-spezifische Übungen“. Nicht eine anatomisch perfekt aufgebaute Sequenz, die den Psoas dehnt. Sondern ganzheitliche, vielfältige, komplexe Bewegung.
Die Absurdität der Muskel-Stunden
Der anatomische Reduktionismus führt zu bizarren Konsequenzen. Ich sehe immer öfter Yogastunden, die einem einzigen Muskel gewidmet sind. „Heute arbeiten wir mit den Adduktoren.“
Mal kurz nachgerechnet: Die meisten Menschen kommen so 20-50 mal im Jahr zum Yoga. Der menschliche Körper hat( (e nach Zählweise) über 600 Muskeln. Wenn ich für jeden Muskel eine eigene Stunde mache, müsste ich also 600 Yogastunden im Jahr anbieten, um jeden Muskel einmal zu trainieren. Was natürlich viel zu wenig wäre.
Und das ist noch nicht mal das ganze Bild: Die moderne Faszienforschung zeigt uns, dass Bewegung noch viel komplexer ist. Faszien – das den ganzen Körper umspannende Bindegewebe – verbinden alle Strukturen miteinander. Sobald man anfängt, Faszien mitzudenken, muss man Bewegung noch viel ganzheitlicher verstehen, als wenn man nur auf isolierte Muskeln schaut. Auch hier unterstützt die moderne Wissenschaft ein systemisches Verständnis von Bewegung.
Yoga ist eine ganzheitliche Bewegungsform, die alle Muskeln anspricht. Es geht nicht um isolierte Einzelmuskel-Arbeit – das machen Menschen schon viel zu viel an den Trainingsgeräten in Fitness-Studios.
Das Paradox der Gruppenstunde
Dann kommt noch ein Punkt hinzu, der im Podcast und auch sonst in der Yogaszene immer wieder betont wird (und absolut richtig ist). Im Prinzip hat jeder Mensch unterschiedliche körperliche Grundvoraussetzungen. Und bräuchte dementsprechend andere körperliche Übungen. Bei dem einen ist der Psoas stark verkürzt, bei dem anderen tatsächlich weit und dysfunktional (in diesem Kontext habe ich die Begriffe locked-long und locked-short gehört, die für mich sehr viel Sinn ergeben).
Nun kann ich in einer Stunde nicht 15 verschiedene Sequenzen für 15 verschiedene Beckenstände unterrichten. Ich kann nicht für jeden individuellen Körper die perfekte anatomische Anpassung finden. Das ist ein logischer Widerspruch und sollte auf Physiotherapie im Einzelsetting beschränkt bleiben. Gruppenstunden sind für gesunde Menschen, die Bewegung lernen wollen. Nicht für therapeutische Einzelarbeit. Mein Eindruck ist, dass viele Yogalehrende den Anspruch haben letzteres im Gruppenunterricht leisten zu wollen indem sie sich immer mehr anatomisches Wissen aneignen. Und das funktioniert nicht.
Was ich stattdessen gelernt habe
Meine Knieprobleme habe ich bereits erwähnt (Anriss linker Meniskus). Ein Orthopäde riet mir: „Nur noch simple Fahrradfahrbewegungen. Keine tiefen Hocken. Und vor allem: keine Knieverdrehung.“ Klingt vernünftig, oder? Genau das hatte ich auch in meiner Yogalehrerausbildung gelernt. Keine Knieverdrehung!
Aber dann stieß ich auf Budokon Yoga, die Movement-Bewegung und Animal Locomotion. Ich begann, viele bodennahe, tiefe Bewegungen aus der Hocke heraus zu üben. Mit Knieverdrehung. Mit Hüftbewegungen – so komplex, dass es mir unmöglich ist, anatomisch korrekt zu beschreiben welche Muskeln wann und wie im Zusammenspiel mit welchen Muskeln arbeiten.
Und paradoxerweise: Meine Knie wurden besser.
Seit ich diese Art zu praktizieren für mich entdeckt habe, sind meine Knieprobleme so gut wie verschwunden. Und Schüler:innen die regelmäßig zu mir kommen, bestätigen mir immer wieder genau das. Letztens kam eine Schülern nach einer meiner Movement Yoga Stunden zu mir und sagte begeistert: „Flo, ich habe jetzt endlich das Rätsel um meine Knieprobleme verstanden!“
Warum? Weil Knie nicht für EINE isolierte, „sichere“ Bewegung gemacht sind, sondern für komplexe, nicht-lineare Bewegungsmuster des ganzen Körpers! Bewegung sollte abwechslungsreich sein. Ganz im Sinne der Movement-Bewegung: wir sollten lernen, ein und dieselbe Bewegung auf verschiedene Arten und Weisen auszuführen.
Die andere Art von Wissenschaft
Ich bin alles andere als wissenschaftsfeindlich. Ich habe lange in der quantitativen Soziologie gearbeitet. Und genau dort bin ich raus, weil ich den empirischen Reduktionismus nicht mehr ertragen konnte: den Versuch, komplexe soziale Systeme auf wenige messbare Variablen herunterzubrechen. Die Soziologie, die so arbeitet, kann nichts mehr erklären. Weil sie die Systeme in ihrer Komplexität nicht mehr beschreiben kann.
Und jetzt, im Bereich Bewegung, sehe ich dasselbe Muster: Komplexe Systeme lassen sich nicht durch isolierte Muskelbewegungen verstehen. Aber es gibt eine andere Art von Wissenschaft. Eine, die nicht reduziert, sondern beobachtet. Die nicht zerlegt, sondern Zusammenhänge sieht.
Esther Gokhale: Beobachtung statt Labor
Esther Gokhale hat keine Muskel-für-Muskel-Analyse gemacht. Sie hat etwas anderes getan: Sie ist durch die Welt gereist und hat Menschen beobachtet, die keine Rückenschmerzen haben.
Wie bewegen die sich? Welche Körperhaltung haben sie? Was können wir daraus lernen?
Historisch hat sie sich Bilder angeschaut. Kulturvergleichend hat sie verschiedene Gesellschaften untersucht. Und sie kam zu Erkenntnissen, die der klassischen Anatomie-Lehre widersprechen.
Zum Beispiel: Sie unterscheidet zwischen Beckenkippung und Lordose im unteren Rücken – zwei Dinge, die in der modernen Anatomie oft zusammengedacht werden. Gokhale sagt: Wir brauchen die Beckenkippung (das Steißbein kippt), aber gleichzeitig eine Aufrichtung der Lendenwirbelsäule (weniger Lordose). Und das funktioniert. Ich unterrichte das seit längerer Zeit. Es hilft den Leuten wirklich.
Eric Goodman: Systemdenken statt Einzelteile
Eric Goodman arbeitet ähnlich. Nicht im Labor, nicht mit isolierten Muskeln. Sondern mit der Frage: Wie lernen Menschen, sich gesund zu bewegen?
Seine These: Lerne EINMAL gesunde Bewegung, und du kannst jeden Sport machen. Aber dieses grundlegende Verständnis – wie bewege ich mich eigentlich gesund? Wie halte ich meinen Körper? – das ist entscheidend.
Auch das ist evidenzbasiert. Nicht durch randomisierte kontrollierte Studien, sondern durch das Feedback von hunderten Schüler:innen. Durch Beobachtung. Durch systematisches Lernen.
Budokon: Komplexität statt Kontrolle
Budokon integriert Kampfkünste, Animal Movements, Capoeira, Jiu-Jitsu und einiges mehr. Viele verschiedene Bewegungslehren fließen zusammen. Und es werden Dinge gemacht, die man in vielen Yogalehrer-Ausbildungen als „falsch“ bezeichnen würde.
Tiefe, kraftvolle, kreative Bewegungen in der Hüfte. Nicht passive Dehnungen. Sondern aktive Mobilität.
Und genau das ist es, was unsere Hüften brauchen. Was unser Becken braucht.
Das Becken als Center of Mobility
Wenn ich ein zentrales Prinzip nennen müsste, das diese Ansätze verbindet, dann ist es das: Das Becken als Center of Mobility.
In der modernen westlichen Bewegung haben wir das verloren. Wir haben steife Becken. Wir bewegen nur die Wirbelsäule. Ich sehe das ständig – auch bei Yogalehrer:innen. Menschen beugen sich vor, ohne ihr Becken zu kippen. Sie runden den kompletten Rücken. Und wenn sie dabei noch einen Wasserkasten hochheben, bekommen sie einen Bandscheibenvorfall.
Gokhale und Goodman arbeiten mit statischen Übungen, um dieses Prinzip zu lehren: Beckenkippung bei gleichzeitiger Aufrichtung der Wirbelsäule.
Budokon macht es aus der Bewegung heraus: kraftvolle, fließende Beweglichkeit im Becken. Die Wirbelsäule richtet sich auf – aber dynamisch, nicht starr.
Beides ist wichtig. Beides schließt sich nicht aus.
Ganzheitlichkeit ist nicht veraltet – sie ist der aktuelle Stand
Hier ist der entscheidende Punkt: Ich formuliere das nicht aus einer Außenseiterposition heraus. Ganzheitlichkeit ist der aktuelle Stand der Bewegungswissenschaft. Selbst in Fitnessstudios wird inzwischen ausgiebig mit Kettlebells trainiert. Wie ich finde ein außerordentlicher Shift weg von dem isolierten Training einzelner Muskeln an Maschinen hin zum Ganzkörper-Krafttraining.
Die Entwicklung geht nicht zu mehr Reduktionismus, sondern zu mehr Ganzheitlichkeit. Und Yoga? Yoga war schon immer ganzheitlich. Asanas sind Ganzkörperübungen. Vinyasa ist fließende Ganzkörperbewegung.
Warum also sollten wir jetzt unseren Yogaunterricht auf die Bewegung einzelner Muskeln herunterbrechen?
Was Yogalehrer:innen wirklich brauchen
Ich will hier nicht gegen Anatomie-Wissen wettern. Natürlich brauchen Yogalehrer:innen ein gewisses Verständnis von Anatomie. Aber:
Ein Yogalehrer muss nicht jeden Muskel lateinisch benennen können. Das ist vollkommen unwichtig. Das ist etwas für Physiotherapeut:innen, die ein Studium absolvieren müssen. Es hilft aber nicht dabei, eine gute Yogastunde zu unterrichten.
Ein Yogalehrer muss verstehen, wie man sich vernünftig bewegt. Und ein Gefühl dafür entwickeln, wie Bewegung aus dem Becken heraus entsteht.
Ganz viele Menschen haben ein steifes Becken und heben ihr Körpergewicht aus der gekrümmten Wirbelsäule heraus. Das muss ein Yogalehrer sehen können. Und korrigieren können. Nicht mit anatomischen Fachbegriffen, sondern mit klaren Bewegungsanweisungen.
Ein Plädoyer für Movement Yoga
Die Entwicklung ist klar: Yoga wird heute überwiegend in Vinyasa-Form geübt. Nicht als statische Asana-Praxis, die man noch einigermaßen anatomisch herunterbrechen kann, sondern als fließende Ganzkörperbewegung. Und genau hier liegt ein faszinierendes Paradox: Obwohl die Praxis zum großten Teil aus Übergängen besteht – aus Transitions zwischen den Asanas –, haben diese Übergänge bisher kaum theoretische Aufmerksamkeit bekommen.
Warum? Ich vermute: Weil ein reduktionistisches Verständnis keinen Zugang zu Transitions hat.
Wenn ich Bewegung als Abfolge von isolierten Muskelaktivierungen verstehe, kann ich zwar eine statische Asana analysieren. Aber den fließenden Übergang von der einen zur anderen Position? Den kann ich so gar nicht mehr erfassen. Das ist möglicherweise auch der Grund, warum das klassische Vinyasa – wie wir es aus dem Ashtanga Yoga kennen – so wenig Innovationen gezeigt hat: Chaturanga, aufschauender Hund, herabschauender Hund. Immer wieder. Dieselben Übergänge, hunderte Male. Statische asanas dagegen wurden nach und nach in viel größerem Maßtstab modifiziert.
Und genau diese Einseitigkeit führt zu vielen der klassischen Yogaverletzungen. Handgelenke, Schultern, unterer Rücken.
Movement Yoga: Kreativität statt Repetition
Hier setzt Movement Yoga an – ein Ansatz, der noch am Anfang steht, an dem ich gerade intensiv arbeite und der genau das umsetzt, worum es in diesem Essay geht:
Weg von der reduktionistischen Asana-Analyse. Hin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Bewegung.
Im Movement Yoga arbeiten wir mit:
– Vielfältigen, kreativen Übergängen statt repetitiven Vinyasas
– Komplexen Bewegungsmustern, die den ganzen Körper fordern
– Bewegungsprinzipien statt anatomischen Details
– Mobilität aus dem Becken als zentralem Prinzip
Die Idee ist einfach: Menschen sollen lernen, sich auf unterschiedlichste Art und Weise zu bewegen. Nicht nur in vorgegebenen Asana-Formen, sondern in fließenden, organischen, kreativen Bewegungsmustern.
Das schließt klassische Asanas nicht aus. Aber es reduziert Yoga nicht darauf.
Zurück zur Bewegungsintelligenz
Mein Plädoyer ist: Hört auf, Anatomie-Nerds zu sein. Es hilft euch kein bisschen, besser zu unterrichten.
Entwickelt stattdessen Bewegungsintelligenz.
Lernt von Menschen, die sich gut bewegen. Beobachtet. Experimentiert. Hört auf euren Körper – und auf das Feedback eurer Schüler:innen. Bewegung ist ein komplexes System. Kinder lernen sie nicht durch Anatomie-Vorlesungen, sondern durch Spielen, durch Trial and Error, durch Komplexität. Und genau das sollten wir als Yogalehrer:innen auch tun: Komplexität zulassen statt kontrollieren.
Yoga ist ganzheitlich. Körperlich und mental. Bewegung und Atem. Komplexität und Präsenz.
Movement Yoga nimmt das ernst. Nicht als Konzept, sondern als gelebte Praxis.
Nicht als weiteres anatomisches Detail-Wissen, sondern als Rückkehr zu dem, was Bewegung eigentlich ausmacht: Lebendig. Vielfältig. Intelligent. Ganz.